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Auch im Jubiläumsjähr wird die Theatergruppe der Sportfreunde Bachern ihre zahlreichen Anhänger mit einer Neuinszenierung überraschen. "Ein guter Einfall" heißt das 26. Stück, für das Spielleiter Josef Friedl mit seinem bewährten Team mehrmals in der Woche probt.
Schon bald nach der Feier zum 25-jährigen Bestehen im Herbst (wir berichteten) hatten die Vorbereitungen für die sechs Aufführungen zum Jahresende begonnen. Mit ebenso viel Fleiß wie Spaß sind seitdem die Laiendarsteller in Bachern bei der Sache; nicht nur die umfangreichen Dialoge, sondern auch Sprachweise, Mimik und Gestik wollen gelernt sein, so dass dieser Tage Friedls Anweisung "Laut und langsam!" häufig im Saal des Sportheims zu hören ist. Für die alten Theaterhasen bedeutet die Premierenhektik weniger ein Problem als für Nachwuchsschauspieler wie Christian Schlosser oder Stefanie Arlt, die aus Augsburg neu dazugekommen ist.
In der weiblichen Hauptrolle der Emmerenzia wird Gerdi Gold wieder die Lacher auf ihrer Seite haben und kongenial ergänzt durch Dieter Rittweger als Kaspar. Der erfahrene Vorzeigepreuße der Theatergruppe glänzte vergangenes Jahr als Fritz Knorpel in "Rambazamba am Lido" und wird diesmal als Austragsbauer eine Dialektrolle spielen. Außer mehr dem wirken Traudi Volk, Monika Gasti, Thomas Bichler, Stefan Kienle und Helmut Mühlbauer mit. "Wir sind alle eine große Theaterfamilie", sagt Spielleiter Friedl; so unternimmt die Truppe auch regelmäßige Ausflüge oder gestaltet seit einigen Jahren mit einem Einakter das Pfarrfest mit. |
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"Ein guter Einfall" wird die Zuschauer zum Lachen und Nachdenken anregen: In der Auseinandersetzung zwischen dem nicht mehr akzeptierten Austrags- und dem Jungbauern wird der Generationenkonflikt zwischen Alt und Jung deutlich. Doch auf der Bühne in Bachern löst man solche Konflikte wie gewohnt mit Bauernschläue, die Rittweger bestens verkörpert. Auch spielt ein verschwundener Firstbaum eine wichtige Rolle, über die hier aber nicht mehr verraten sei. |
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