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Ein Irrenhaus auf der Theaterbühne in Bachern
Mit dem Stück "Einer spinnt immer", einem Lustspiel in drei Akten von Wilfried Reinehr, wagen sich die Spieler der Theatergruppe Sport-Freunde Bachern an einen Klassiker unter den Theaterstücken. Josef Friedl, der Regie führt, hat die Rollen gut auf die Mitspieler verteilt, die seit September mit viel Spaß bei der Probenarbeit sind.
Die Handlung: Otto Ofenloch (Dieter Rittweger), ein vermögender Privatier, möchte unbedingt einmal eine Irrenanstalt von innen kennenlernen. Sein Neffe (Thomas Bichler) ist in die Nichte (Steffi Arlt) einer Pensionsbesitzerin (Traudi Völk) verliebt und schwindelt ihm vor, die Pension Ballermann sei eine solche private Heilanstalt, der Hintergedanke: Ofenloch soll der angeschlagenen Pension finanziell unter die Arme greifen. |
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Die Gäste der Pension, ein Major (Erich Oswald), ein weit gereister Abenteurer (Helmut Mühlbauer), ein allzu neugierige Schriftstellerin (Daniela Friedl), ein Möchtegernschauspieler (Stefan Kienle) mit fatalem Sprachfehler, ein sympathischer junger Mann (Mario Lang) und zwei mannstolle Weibsleute (Julia Gold, Gerti Gold), machen ihm schwer zu schaffen.
Es ist zum Brüllen, was Otto Ofenloch alles mit den Gästen erlebt. Da er alle für irre hält, geht er auf ihre Wünsche ein. Mit dem Major will er sich duellieren, den Weltreisenden will er auf Löwenjagd begleiten, der Schriftstellerin erzählt er eine haarsträubende Lebensgeschichte, den Schauspieler will er protegieren, die Weibsleute wollen geheiratet werden. Im Glauben, die Irren seien alle gut verwahrt, denkt er natürlich nicht, daran, seine Versprechen einzulösen. Um sie endgültig loszuwerden, heiratet er sogar die Pensionsbesitzerin, löst damit deren finanzielle Probleme, und glaubt nach Schließung der Pension jetzt endgültig alle Verfolger los zu sein. Aber erstens kommt er anders und zweitens... |
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