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Glanzvolle Premiere krönt die Arbeit
Sport-Freunde Bachern zeigen "Einer spinnt immer"
Mit einer glanzvollen Premiere krönte die Theatergruppe der Sport-Freunde Bachern die intensive Probenarbeit in dem Stück "Einer spinnt immer" im Saal des Sport- und Schützenheim. Punktgenau kamen die Dialoge, das Stück brachte ein ums andere Mal reichlich Szenenapplaus und viele Lacher für die Darstellung der Laienschauspieler ein.
Die Handlung: Otto Ofenloch (Dieter Rittweger), ein vermögender Privatier, möchte unbedingt einmal eine Irrenanstalt von innen kennen lernen. Sein Neffe (Thomas Bichler) ist in die Nichte (Steffi Arlt) einer Pensionsbesitzerin (Traudi Völk) verliebt und schwindelt ihm vor, die Pension Ballermann sei eine solche private Heilanstalt, der Hintergedanke: Ofenloch soll der angeschlagenen Pension finanziell unter die Arme greifen.
Die Gäste der Pension, ein Major (Erich Oswald), ein weitgereister Abenteurer (Helmut Mühlbauer), eine allzu neugierige Schriftstellerin (Daniela Friedl), ein Möchtegernschauspieler (Stefan Kienle) mit fatalem Sprachfehler, ein sympathischer junger Mann (Mario Lang) und zwei mannstolle Weibsleute (Julia Gold, Gerti Gold), machen ihm schwer zu schaffen. Es ist zum Brüllen, was Otto Ofenloch alles mit den harmlosen Gästen erlebt. Da er alle für irre hält, geht er stets auf ihre Wünsche ein. Mit dem Major will er sich duellieren, den Weltreisenden will er auf Löwenjagd begleiten, der Schriftstellerin erzählt er eine haarsträubende Lebensgeschichte, den Schauspieler will er protegieren, die Weibsleute wollen geheiratet werden. Im Glauben, die Irren seien alle gut verwahrt, denkt er natürlich nicht daran seine Versprechen einzulösen. Um sie endgültig loszuwerden, heiratet er sogar die Pensionsbesitzerin, löst damit deren finanziellen Probleme, und glaubt nach Schließung der Pension jetzt endgültig alle Verfolger los zu sein. |
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So kam es zu einer Situationskomik nach der anderen. Der Clou an der ganzen Geschichte: Ladislaus Locke als Neffe von Liselotte Ballermann hat sich der Muse verschrieben, doch kann er kein "L" aussprechen. Dadurch kam es zwischen den beiden zu spaßigen Wortwechsel und gar 2dramatischen" Szenen, die dem ganzen Stück einen Stempel aufsetzten. Überhaupt war dieses Lustspiel "Einer spinnt immer", von der Theatergruppe Bachern unter der Regie von Josef Friedl dargeboten, eine Glanzleistung des gesamten Ensembles. Souffleuse Heidi Mühlbauer war den Spielern ein sicherer Halt, für die Maske sind Traudi Holzleitner, Helga Altmann und Melanie Friedl zuständig. Das Bühnenbild trägt die gewohnte Handschrift von Anton Hörmann, unterstützt von Anton König und Dominik Dumke. Den Part der "guten Fee" hinter der Bühne übernahm Monika Gastl. |
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