Liebes-Stundenplan gerät ins Wanken

Zeitungsbericht in der FA am 22.12.2008

Die Bacherner Bühne zeigt die Boulevardkomödie "Boing-Boing"

Schon seit Wochen herrscht bei der Theatergruppe der Sportfreunde Bachern eifrige Betriebsamkeit. Denn am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ist um 20 Uhr Premiere für die Boulevardkomödie "Boing-Boing". Damit betritt die Bacherner Bühne mit ihren Spielleitern Josef Friedl und Gerdi Gold neues Terrain. Das Stück wurde 1960 in Paris uraufgeführt und bekam 1991 einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde, weil es bis zu diesem Zeitpunkt in 55 Ländern, übersetzt in 18 Sprachen, gespielt worden war.

Zum Inhalt: Der Innenarchitekt Bernard (gespielt von Stefan Wittkopf), ein charmanter und schlitzohriger Junggeselle, hat ein ganz besonderes Arrangement getroffen. Darüber kann sein alter Schulfreund Robert (Stefan Kienle) - der zu Besuch aus der Provinz ist - nur staunen. Denn Bernard ist gleich mit drei Damen (Daniele Friedl, Michaela Fischer, Veronika Wittkopf) unterschiedlicher Nationalität gleichzeitig verlobt, von denen sich natürlich jede für die Einzige hält. Wie ist das möglich? Nun, alle drei sind Stewardessen und Bernard koordiniert seine kleinen amourösen Treffen anhand der aktuellen Flugpläne seiner Bekanntschaften!

Doch plötzlich wechseln die drei Damen auf neue, schnellere Maschinen. Der "Stundenplan" gerät gehörig ins Wanken - und mit ihm der Liebhaber. Was die Haushälterin (Monika Gastl) mit alledem zu tun hat, lässt sich in der Premiere erleben. Bis dahin steigt weiter das Lampenfieber der Bacherner Theaterspieler. Sie werden weiter ihre Texte einstudieren und am Bühnenbild gibt es noch einiges zu tun.

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